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Abiturienten des Gymnasiums Zitadelle der Stadt Jülich beteiligen sich an Projektwochenende „Kriegsenden in europäischen Heimaten“ in Leverkusen

Die Abordnung des Gymnasiums Zitadelle der Stadt Jülich bestehend aus den Abiturienten Sina Springer und Robin Greschus sowie dem Geschichtslehrer Dirk Neumann und Guido von Büren, Vorsitzender des Jülicher Geschichtsvereins, beim Abschlusswochenende in Leverkusen (Foto: Christian Drach)

In Leverkusen-Opladen endete am 10. Februar 2019 die viel beachtete Ausstellung „Kriegsenden in europäischen Heimaten“. Vom 24. Februar bis zum 8. September 2019 ist sie in veränderter Form im Museum Zitadelle Jülich zu sehen. Auf Initiative des Opladener Geschichtsvereins von 1979 e.V. Leverkusen hatten sich die Leverkusener Partnerstädte Bracknell, Ljubljana, Racibórz, Schwedt und Villeneuve d'Ascq intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie das Ende des Ersten Weltkriegs in den jeweiligen Städten wahrgenommen wurde und welche Folgen es zeitigte. An diesem ambitionierten Projekt war auch der Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V., der seit vielen Jahren mit dem Opladener Geschichtsverein kooperiert, maßgeblich beteiligt. Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen ist u.a. eine 640-seitige Publikation, die als Höhepunkt eines ganzen Abschlusswochenendes der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte. Dank der Förderung durch die Europäische Union konnten hierzu Delegationen aus den am Projekt beteiligten Städten nach Leverkusen eingeladen werden. Über 50 Teilnehmer waren auf diese Weise nach Leverkusen gekommen, wobei alle Delegation von Jugendlichen begleitet wurden. Aus Jülich nahmen vom Gymnasium Zitadelle der Stadt Jülich die Abiturienten Sina Springer und Robin Greschus mit ihrem Geschichtslehrer Dirk Neumann teil. Rasch kam es zwischen den nahezu 20 jugendlichen Gästen aus den verschiedenen europäischen Städten zu einem anregenden Gedankenaustausch, wofür das perfekt organisierte Wochenende den idealen Rahmen bot. Unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Hasberg von der Universität zu Köln fand dann am Samstagnachmittag in der Ausstellung, die in der Villa Römer – Haus der Stadtgeschichte Leverkusen gezeigt wurde, ein Workshop statt. Die Jugendlichen bekamen verschiedene Aufgaben und diskutierten intensiv die Möglichkeit einer gemeinsamen, europäischen Darstellung der Geschichte des Ersten Weltkriegs. Die Ergebnisse des Workshops sollen in einer weiteren Projektpublikation genauer dargelegt werden. Die Abordnung des Gymnasiums Zitadelle bedankte sich bei den Organisatoren des Opladener Geschichtsvereins und bei Guido von Büren, der als Vorsitzender des Jülicher Geschichtsvereins die Delegation aus Jülich anführte, für die Möglichkeit zur Teilnahme an der beeindruckenden Veranstaltung.