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Stadt Leverkusen berichtet über das Projektwochenende

Der erste Weltkrieg in "sieben Heimaten"

Mehr als vier Jahre haben Geschichtsvereine, Museen und Schulen aus Leverkusen und Jülich gemeinsam mit Leverkusens Partnerstädten aus Schwedt/Oder, Bracknell, Villeneuve d`Ascq, Ratibor und Ljubljana die Geschichte des ersten Weltkriegs erforscht. Die Koordination für das gemeinsame Ausstellungs-, Forschungs- und Publikationsprojekt lag beim Opladener Geschichtsverein.

Der Krieg in "sieben Heimaten"

Gemeinsam dokumentierten sie, wie der Krieg in ihren "sieben Heimaten" verlief, wer Verbündeter und wer Gegner war und wie der Krieg Europa am Ende veränderte. Es begann 2014 in der Villa Römer mit der  Ausstellung "Mobilisierung in den europäischen Heimaten" und endete im Februar 2019 mit der Ausstellung "Kriegsende in den europäischen Heimaten".  Dazwischen und am Schluss lagen  Vorträge, Filme und die 640 Seiten starke Publikation "Kriegesenden in den europäischen Heimaten". 

Dank an lokale Historiker aus den Partnerstädten

Am 10. Februar begrüßte Oberbürgermeister Uwe Richrath den Opladener Geschichtsverein, sowie Leverkusener Gäste zusammen mit 41 Vertretern aus den Partnerstädten im Stadtarchiv. Alle hatten an dem Projekt mitgewirkt. Ganz besonders willkommen hieß er aus:

  • Bracknell: Bürgermeisterin Sandra Ingham
  • Ratibor: den stellvertretenden Stadtpräsidenten Michal Fita
  • Villeneuve d’Ascq: den Ratsherrn Jean Perlein
  • Schwedt: Kulturamtsleiterin Andrea Schelhas 

Er dankte ihnen für ihr großes Engagement und sagte: "Wenn wir hier in Erinnerung an die Weltkriege zusammenkommen, stehen wir alle auch für den europäischen Zusammenhalt. Auch wenn die meisten von uns in ihrem Leben nie etwas anderes kenngelernt haben: Ein europäisches Gemeinschaftsgefühl ist eine ziemlich moderne Erfindung."

(Quelle: https://www.leverkusen.de/rathaus-service/partnerstaedte/aktuelles.php#)