08. September 2018 bis 10. Februar 2019: „KRIEGSENDEN in europäischen Heimaten“

Zur Vervollständigung des Blicks auf den Ersten Weltkrieg wird die zweite Ausstellung vom 08. September 2018 bis zum 10. Februar 2019 mit dem Titel „KRIEGSENDEN in europäischen Heimaten“ präsentiert.

Ziel dieser Ausstellung ist es, die Bedeutung und Nachwirkungen von Krieg allgemein und des Ersten Weltkrieges im Besonderen auf lokaler Ebene im europäischen aber auch im nationalen Vergleich darzustellen. Hierbei sind das Zusammendenken von Anfang und Ende des Kriegs wie auch die Wahrnehmung von Krieg „vor Ort“ bestimmende Merkmale. Besondere Bearbeitungsschwerpunkte stellen das Kriegsende als schleichender/differenzieller Übergang und die Heimat als soziale Kategorie dar.

Thematisiert werden sollen:

  • Kriegsende / Neuanfang in europäischen Heimaten
  • „Kriegserleben“ in europäischen Heimaten
  • „Kriegserinnerung“ in europäischen Heimaten

Die Fragen nach dem Endpunkt des Krieges bzw. nach dem Neuanfang und dessen Zeitpunkt wie auch die Erfahrungen von Krieg vor Ort erklären unterschiedliche Formen der Erinnerung und der Bedeutung von Krieg in unterschiedlichen europäischen Heimaten bis heute.

Die Leitfrage der Ausstellung im Jahr 2018 lautet „Kriegsende: Ende oder Neuanfang?“ und führt zu folgender geplanten Ausstellungskonzeption (im Prinzip identisch mit der Konzeption der ersten Ausstellung):

  1. Was heißt, der Krieg ist zu Ende?
  2. Wie geht der Weg in den verschiedenen Heimaten zu Ende? Wie startet ein neuer Weg?
  3. Leben im Krieg - Erleben im Krieg in europäischen Heimaten
    1. Krieg verändert das Leben der Frauen
    2. Krieg verändert die Arbeitswelt
    3. Militär wird zum Teil des Alltags
    4. Kirchen – „Erfüllungsgehilfen“ von Staat und Verwaltung“
    5. Krieg und Kriegsende in der Öffentlichkeit
    6. Kinder im Krieg
    7. Krieg will verwaltet werden
  4. Deutungen und Erinnerungen „Erster Weltkrieg
    (Würfel: Krieg setzt sich aus verschiedenen Deutungen zusammen, Film (Einbindung / Erstellung Kartenmaterial mit den Heimaten) sowie Installation „Erinnerungsarte in den Heimaten“ (z.B. Kriegerdenkmäler))
  5. Erster Weltkrieg als Erinnerungsort


Öffnungszeiten:

samstags 15 - 18 Uhr
sonn- und feiertags 11 - 16 Uhr
Abweichende Besuchszeiten und Führungen nach Vereinbarung.

Eintrittspreis: 4 €

Führungen:
nach telefonischer Anmeldung unter 02171-47843


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